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Solarstrom speichern: was es soll, wie es funktioniert und was es kostet

Lohnt sich Solarstrom speichern?  Photovoltaik Strom speichern ja oder nein, ist zunächst entscheidend, ob man bereits eine Photovoltaik Anlage besitzt oder nicht.

Solarstrom speichern, wenn eine Photovoltaik Anlage bereits vorhanden ist.

Noch vor einigen Jahren war die Sachlage bei einer privaten Photovoltaikanlage klar: möglichst viel des erzeugten Stroms ins Netz einspeisen. Denn die Einspeisevergütung lag noch vor wenigen Jahren deutlich über dem Preis von normalem Haushaltsstrom. Also nahezu den ganzen Strom teuer an den Netzbetreiber verkaufen und günstigeren Haushaltsstrom einkaufen. Ein klassisches Plus-Geschäft, wenn die Photovoltaik Anlage erst einmal abbezahlt war. Über Photovoltaik Strom speichern dachte damals noch keiner nach.

Solarstrom speichern bei mehr als Sfr. 0.30 Einspeisevergütung?

Für Betreiber älterer Anlagen, die noch eine Einspeisevergütung von Sfr. 0.30 / kWh und mehr bekommen (Inbetriebnahme 2010 und früher), ist Solarstrom speichern und anschließend selbst verbrauchen wirtschaftlich nicht sinnvoll. Denn der selbst erzeugte und selbst verbrauchte Strom ist in diesem Fall teurer (mehr Wert), als zugekaufter Haushaltsstrom.

Solarstrom speichern bei Eigenverbrauchsvergütung?!

Etwas anders gestaltet sich die Überlegung “Solarstrom speichern” bei bestehenden Anlagen aus jüngerer Zeit, die zwischen dem 01.01.2009 und 31.03.2012 in Betrieb genommen wurden. Diese Anlagen bekommen noch Geld für selbst verbrauchten Strom, die sog. Eigenverbrauchsvergütung. Diese ist gestaffelt in einen Eigenverbrauchsanteil unter 30% (mit geringerer Vergütung) und über 30% (mit höherer Vergütung). Photovoltaik Strom speichern kann in diesem Fall sinnvoll sein, um bei einem höheren Eigenverbrauchsanteil mehr Geld für den selbst verbrauchten Strom zu bekommen. Die Ergebnisse unseres Solarspeicher Rechners geben erste Hinweise, für eine genaue Berechnung fragen Sie bitte einen Solarteur.

Solarstrom speichern bei Sfr. 0.20  Einspeisevergütung und weniger!

Photovoltaik Anlagen, die in jüngster Zeit (seit April 2012) gebaut wurden, bekommen keine Eigenverbrauchsvergütung mehr und eine Einspeisevergütung von weniger als 20 Rappen / kWh. PV Strom speichern und selbst verbrauchen ist bei diesen Anlagen rein von den Vergütungskonditionen für den erzeugten Strom betrachtet schon interessanter. Je weiter die Einnahmen aus der Einspeisevergütung und die Kosten für Haushaltsstrom (25 Rappen / kWh und mehr) auseinander liegen, desto eher entsteht aus diesem Missverhältnis ein finanzieller Anreiz für einen Solarstromspeicher und den Eigenverbrauch des Solarstroms.

Solarstrom speichern, wenn noch keine Photovoltaik Anlage vorhanden ist

Wer heute oder in Zukunft über den Kauf einer Photovoltaikanlage nachdenkt, für den ist es fast sinnvoll, einen Solarstromspeicher direkt in die Planung mit einzubeziehen. Denn seit 2013 gibt es weniger als 16 Rappen / kWh Einspeisevergütung. Warum also den erzeugten Strom für wenig Geld einspeisen und teureren Haushaltsstrom von mehr als 25 Rappen zukaufen? Solarstrom speichern, um möglichst viel selbst zu verbrauchen, ist also bei einer neuen Photovoltaikanlage zunächst eine ganz logische Überlegung. Mit Solarstromspeichern ist je nach Auslegung ein Eigenverbrauchs­anteil bis nahezu 100% machbar. Darüber hinaus benötigt jede Photovoltaik Anlage einen Wechselrichter, der in DC-gekoppelten Solarstrom Speichern bereits enthalten ist.